Sicherer Umgang mit dem Internet
Beim Surfen im Internet, beim Recherchieren für Schulprojekte, beim Spielen von Online-Games oder Chatten mit Freunden: Sie können Ihr Kind bei sämtlichen Online-Aktivitäten schützen. Wir helfen Ihnen dabei!
- Reden Sie mit Ihrem Kind über seine Internetnutzung. Gehen Sie positiv mit dem Thema um und bleiben Sie offen für die Fragen ihres Kindes. Lassen Sie sich von Ihrem Kind auch Dienste und Funktionen erklären, die Sie möglicherweise selbst noch nicht kennen.
- Erstellen Sie zusammen mit Ihrem Kind eine Liste mit
Regeln zur Internetnutzung. - Stellen Sie den Computer nicht in das Kinderzimmer, sondern an einen Platz in Ihrer Wohnung, der häufig frequentiert wird und für Sie gut einsehbar ist.
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Kontaktwebsites und daran angeknüpfte Dienste wie Windows Live Spaces, MySpace, Friendster, Facebook. Das empfohlene Alter zur Anmeldung bei den Kontaktwebsites liegt in der Regel bei 13 Jahren. Kinder unter 13 Jahren sollten diese Websites nicht nutzen. Verlassen Sie sich nicht auf die Dienste selbst, wenn Sie verhindern möchten, dass Ihr Kind sich dort anmeldet.
- Verwenden Sie den in Internet Explorer integrierten Popupblocker, um Ihre Kinder vor anstößigen Popupfenstern zu schützen. Mit Windows Defender können auch Popupfenster geblockt werden, die angezeigt werden, wenn Sie nicht im Internet surfen.
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Internetbekanntschaften und Onlineaktivitäten genauso, wie Sie mit ihm über seine "realen" Freunde und Aktivitäten sprechen würden.
- Erklären Sie Ihrem Kind, dass es sich nicht mit Fremden treffen darf, die es im Internet kennengelernt hat.
- Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind ausschließlich auf seriösen Kinderwebsites in überwachten Chaträumen aufhält.
- Erklären Sie Ihrem Kind, warum es im Internet keinerlei persönliche Informationen preisgeben soll - weder beim Schreiben von E-Mails, beim Aufenthalt in Chaträumen, beim Instant Messaging, beim Ausfüllen von Registrierungsformularen und persönlichen Profilen noch bei der Teilnahme an Gewinnspielen.
- Verbieten Sie Ihrem Kind das Herunterladen von Programmen ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis – es könnte unabsichtlich Spyware oder Computerviren herunterladen. Klären Sie Ihr Kind darüber auf, dass das Weitergeben von Dateien oder Herunterladen von Text, Bildern oder Filmen aus dem Internet gegen bestehende Urheberrechtsgesetze verstoßen kann.
- Um zu verhindern, dass Ihr Kind ohne Ihre Erlaubnis bestimmten Onlineaktivitäten nachgeht, richten Sie für Ihr Kind ein eingeschränktes Benutzerkonto ein.
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind über problematische Inhalte im Internet, z.B. Pornografie, die eventuell eine verängstigende Wirkung haben können. Ermutigen Sie Ihr Kind, Ihnen solche Inhalte zu zeigen, wenn es beim Surfen darauf gestoßen ist, und reflektieren Sie unangenehme Internet-Erlebnisse gemeinsam.
- Erklären Sie Ihrem Kind, weshalb es sinnvoll ist, dass Sie Zugriff auf seine E-Mail- und Instant-Messaging-Konten haben, und sich vergewissern zu können, dass es sich nicht mit Fremden unterhält.
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind über verantwortungsbewusstes und faires Verhalten im Internet. Es sollte das Internet nicht dazu verwenden, Klatsch zu verbreiten und andere zu schikanieren, zu beleidigen oder zu ängstigen.